Kraftstoffüberwachungssensor
By GPS-Tracking-Gerät In Blog Im März 26, 2014
Angesichts steigender Kraftstoffpreise und Kraftstoffdiebstahls wird die Kraftstoffüberwachung immer wichtiger. Nachfolgend finden Sie kurze Beschreibungen mehrerer auf dem Markt weit verbreiteter Kraftstoffüberwachungssensoren mit GPS-Tracker zur Überwachung des Kraftstoffverbrauchs und zur Verhinderung von Kraftstoffdiebstahl.
Kapazitiver Kraftstoffsensor
Beschreibung: Ein kapazitiver Kraftstoffsensor besteht aus zwei parallelen, voneinander isolierten Leitern. Die Kapazität hängt vom Abstand zwischen den Leitern und der Art der Isolierung ab. Die Isolierung zwischen den Leitern einer kapazitiven Kraftstoffstandsonde besteht aus Luft und/oder Kraftstoff. Wenn sich der Kraftstoffstand ändert, ändert sich auch die Kapazität. Die Kapazität ist Teil eines Oszillatorkreises. Wenn sich die Kapazität ändert, ändert sich auch die Oszillatorfrequenz. Die Frequenz wird in eine Spannung umgewandelt, die mit einer Tankanzeige angezeigt wird.
Vorteil: Der Vorteil einer kapazitiven Tankfüllstandssonde besteht darin, dass sie keine beweglichen Teile aufweist und damit den Tankgeber des Fahrzeugs direkt und ohne zusätzliche Haltebohrung ersetzen kann. Für unterschiedliche Tanklängen schneidbar.
Nachteil: Der Nachteil besteht darin, dass die Anzeige bei jedem Wechsel der Kraftstoffart neu kalibriert werden muss, da bleifreies Benzin, bleihaltiges Benzin und Gasohol unterschiedliche Isoliereigenschaften haben. Wenn der Kraftstofftank fast voll ist, zeigt die kapazitive Kraftstoffanzeige je nach Kraftstoffart im Tank unterschiedliche Füllstände an. Wenn der Tank fast leer ist, ist die Kraftstoffanzeige genauer, da nun Luft das Isoliermedium ist und die Sonde nicht weiß oder sich nicht darum kümmert, welche Kraftstoffart vorher im Tank war. Außerdem ist ein elektronischer Funke nicht zulässig.

Resistiver Kraftstoffstandsensor
Beschreibung: Der resistive Kraftstoffstandsensor besteht aus drei Komponenten: einem Schwimmer, einer Betätigungsstange und einem Widerstand. Diese Kombination von Komponenten sendet ein variables Signal an die Tankanzeige oder ein elektronisches Gerät – einen „GPS-Tracker“. Die Sensorbaugruppe wird oft als Sender bezeichnet. Es ist ein relativ einfaches System, sobald die Funktion jedes Bestandteils verstanden ist. Im Widerstand befindet sich ein Gerät, das einem kleinen Scheibenwischer ähnelt, der durch die Bewegung der Betätigungsstange über einen Streifen aus widerstandsbehaftetem Material bewegt wird. Je weiter der Wischer auf diesem Streifen vom geerdeten Ende des Widerstandsstreifens entfernt ist, desto weniger Elektrizität leitet dieses Material zu ihm. Der Wischer ist so ausgerichtet, dass der größte Widerstand auftritt, wenn der Tank ganz leer ist, und der geringste, wenn der Tank voll ist. Wenn der Kraftstoffstand sinkt, sinkt der Schwimmer, die Betätigungsstange bewirkt, dass sich der Wischer über den Widerstandsstreifen von der Erde weg bewegt, und es fließt weniger Strom an die Anzeige. Die Nadel zeigt einen abnehmenden Wert an. Wenn der Tank leer ist, ist der Schwimmer am niedrigsten und der Wischer befindet sich am von der Erde entfernteren Ende des Widerstandsstreifens, sodass sehr wenig Strom an die Anzeige gesendet wird. Die Nadel bewegt sich nicht weit und zeigt daher „leer“ an.
Ungenauigkeiten
Oftmals erreicht ein Schwimmer den maximalen mechanischen Hub, bevor der Tank vollständig voll oder vollständig leer ist. (Großer Fehler). Dies erklärt, warum die Anzeigen vieler Autos lange Zeit auf „voll“ stehen bleiben, bevor sie nach dem Tanken zu sinken beginnen, und warum manche Autos mit einem scheinbar leeren Tank viele Kilometer weit fahren können. (LAlterung). Außerdem tauchen alle Sensorteile direkt in Kraftstoff ein und führen zu Schwimmer- oder Stangenerosion (Erosion).


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